Das Berufseinführungsprogramm (BEP)
Das Berufseinführungsprogramm (kurz BEP) dient den neuen Mitarbeiter*innen der Abteilung Jugendpastoral zum Einstieg in den Beruf in ihrem ersten Jahr. Im folgenden werden die einzelnen Elemente näher erläutert. Eine ausführliche Übersicht, sowie ergänzende Informationen die für neue Mitarbeiter*innen relevant sind, findest Du im Einarbeitungsordner.
Zu Beginn Deiner Tätigkeit begrüßen Dich die Leitung Deines Teams und ggf. weitere Personen. An diesem Tag wirst Du über das Berufseinführungsprogramm (BEP) informiert und es werden Absprachen getroffen, welche Teile für Dich relevant sind. Du lernst die Organisationsstrukturen und Angebote der Abteilung Jugendpastoral kennen. Außerdem wirst Du gemeinsam mit der Fachaufsicht Dein spezifische Anforderungsprofil durchgehen und Informationen zu Deinem Arbeitsbereich und zu Deinem Team erhalten.
Um zunächst einmal einer erfahrenen Kollegin bzw. einem erfahrenen Kollegen „über die Schulter schauen“ zu können, hospitierst Du zu Beginn Deiner Tätigkeit bis zu drei Wochen in einem anderen Jugendbüro. Wie viele Tage Du in Deinem eigenen Jugendbüro vor der Hospitation bist, wird individuell mit der Leitung des JPTs besprochen. Dies gilt auch für an sich verpflichtende Termine wie Dienstgespräche, Dekanatskonferenzen etc.
Im Anschluss an die Hospitation wirst Du von Deiner Teamleitung in Deine Tätigkeit eingearbeitet. Hierzu gibt es eine Checkliste, die Du im Einarbeitungsordner findest. Diese Checkliste enthält strukturelle (Arbeitsrechtliches, Büro, Finanzen, etc.) und inhaltliche Elemente. Die Einarbeitung hat in der Abgrenzung zur Praxisberatung primär informierenden, instruierenden bzw. erklärenden Charakter.
Die Praxisberatung soll, wenn möglich von einer Person aus Deinem Team übernommen werden, die dafür beauftragt ist. Diese kollegiale und hierarchiefreie Konstellation soll Dir helfen, Deine Erfahrungen mit der neuen Stelle und die neuen Herausforderungen zu reflektieren sowie damit verbundene Fragen zu klären. Die Praxisberatung hat in der Abgrenzung zur Einarbeitung einen stark flankierenden, coachenden bzw. beratenden Charakter.
Zweimal im Jahr findet ein Starttag in der Abteilung Jugendpastoral statt. Zusammen mit allen Personen, die im entsprechenden Zeitraum neu begonnen haben, wirst Du inhaltliche und arbeitsrechtliche Grundlagen, die Struktur sowie die aktuell laufenden Prozesse der Abteilung präsentiert bekommen. Das Erzb. Seelsorgeamt als Gesamteinrichtung, aber auch die Arbeit der Diözesanstellen, sowie Fach- und Servicestellen der Abteilung Jugendpastoral werden vorgestellt.
In einem Rundgang durch die Abteilung werden Dir die Kolleginnen und Kollegen der Jugendpastoral vorgestellt. Wichtige Kooperationspartner*innen, mit denen Du zu tun haben wirst, lernst du auf diesem Weg persönlich kennen.
Bei den mehrtägigen Einführungsseminaren stehen zentrale Themen der Kirchlichen Jugendarbeit in der Erzdiözese Freiburg und Fragen zu Deiner Berufsrolle im Mittelpunkt.
- Teams entwickeln
- Verbände
- Gruppen leiten in der Bildungsarbeit
- Grundlagen und Visionen
In weiteren Seminaren wirst Du in spezifische Aufgaben eingeführt. Dazu gehören:
- 1 Online Seminar zum Thema Öffentlichkeitsarbeit und Website
- 1 Online Coaching zum Thema Social Media
- 1 Tagesseminar zum Thema Schutz vor sexualisierter Gewalt
- 4 Onlineseminare zum Thema Rechtliche Grundlagen
Während der ersten zwei Jahre soll die Möglichkeit genutzt werden, an einer Diözesanversammlung teilzunehmen, um tiefere Einblicke in die verbandliche Jugendarbeit zu bekommen. Je nach Situation im Dekanat kann das eine Diözesankonferenz eines BDKJ-Mitgliedsverbandes sein, die BDKJ-Diözesanversammlung oder weitere Treffen.
Was für Dich sinnvoll ist, besprichst du mit der Leitung Deines Teams bzw. mit der Kollegin bzw. dem Kollegen, die oder der für den jeweiligen Verband zuständig sind. Sie werden Dir die Konferenztermine mitteilen und evtl. die Teilnahme an der Versammlung mit Dir vorbereiten.
Zum Abschluss des Einführungsjahres wirst Du mit der Leitung Deines Teams Deine bisherige Arbeit reflektieren und die von Dir erstellte Situationsanalyse besprechen. Anschließend wird es eine gemeinsame Zielvereinbarung geben, die in der Regel aus der Situationsanalyse resultiert. Dabei wird es auch um Deine berufliche Entwicklung gehen. Bei diesem Gespräch wird auch Dein Anforderungsprofil in den Blick genommen und eventuell noch einmal korrigiert werden.
Des Weiteren gibt es einen Abschluss der Einarbeitung in das erste Arbeitsjahr mit der beauftragten Kollegin bzw. dem Kollegen für den Bereich der Praxisberatung.
